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Wolfgang Herrndorf könyvei a rukkolán


Wolfgang Herrndorf - Arbeit ​und Struktur
Dann ​Telefonat mit einem mir unbekannten, älteren Mann in Westdeutschland. Noch am Tag der Histologie war Holm abends auf einer Party mit dem Journalisten T. ins Gespräch gekommen, dessen Vater ebenfalls ein Glioblastom hat und noch immer lebt, zehn Jahre nach der OP. Wenn ich wolle, könne er mir die Nummer besorgen. Es ist vor allem dieses Gespräch mit einem Unbekannten, das mich aufrichtet. Ich erfahre: T. hat als einer der Ersten in Deutschland Temodal bekommen. Und es ist schon dreizehn Jahre her. Seitdem kein Rezidiv. Seine Ärzte rieten nach der OP, sich noch ein schönes Jahr zu machen, vielleicht eine Reise zu unternehmen, irgendwas, was er schon immer habe machen wollen, und mit niemandem zu sprechen. Er fing sofort wieder an zu arbeiten. Informierte alle Leute, dass ihm jetzt die Haare ausgingen, sich sonst aber nichts ändere und alles weiterliefe wie bisher, keine Rücksicht, bitte. Er ist Richter. Und wenn mein Entschluss, was ich machen wollte, nicht schon vorher festgestanden hätte, dann hätte er nach diesem Telefonat festgestanden: Arbeit. Arbeit und Struktur.

Wolfgang Herrndorf - Sand
«Er ​aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goss den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandfarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortsunkundige Frau in einem Auto hierherzubestellen.»

Wolfgang Herrndorf - Why ​We Took the Car
Mike ​Klingenberg isn’t exactly what you’d call one of the cool kids at his school. For one, he doesn’t have many friends. (Okay, zero friends.) And everyone laughs when he has to read his essays out loud in class. (Not in a good way.) And he’s never, ever invited to parties—especially not the party of the year, thrown by the gorgeous Tatiana. Andre Tschichatschow, a.k.a. Tschick (not even the teachers can pronounce his name), is new in school, and a whole different kind of unpopular. He always looks like he’s just been in a fight, he sleeps through nearly every class, and his clothes are a tragedy. But one day Tschick shows up at Mike’s house out of the blue. Turns out he wasn’t invited to Tatiana’s party either, and he’s ready to do something about it. Forget the popular kids: Together, Mike and Tschick are heading out on a road trip across Germany. No parents, no map, no destination. Will they get hopelessly lost in the middle of nowhere? Probably. Will they make bad decisions, meet some crazy people, and get into trouble? Definitely. But will anyone ever call them boring again? Not a chance.

Wolfgang Herrndorf - In ​Plüschgewittern
Dies ​ist die Geschichte eines Mannes um die dreißig, der auf dem Weg aus der westdeutschen Provinz in die Szene-Quartiere der Hauptstadt wenig tut, aber viel mitmacht. Der seine Umwelt beobachtet, sie bissig kommentiert und im Übrigen an sich und der Welt leidet. So einer passt nach Berlin, denn Berlin heißt: Endloses Gerede, viel Durst, vager Durchblick, kein Plan. Keine Arbeit sowieso, dafür ab und zu Altbau-Parties, bei denen auch schon mal jemand vom Dach fällt. Doch dann widerfährt unserem Helden ein Missgeschick: Er verliebt sich. Leider nicht in ein blondes Sonnenscheinchen. Eher im Gegenteil. „Überaus unterhaltsam (…) ein lesenswertes Kunstwerk“ (Gustav Seibt, „Süddeutsche Zeitung“)

Wolfgang Herrndorf - Diesseits ​des Van-Allen-Gürtels
„Es ​geht also doch: Man kann auf Deutsch intelligente und zugleich extrem lustige Geschichten schreiben.“ (Süddeutsche Zeitung) Die Zwangsbekanntschaft zweier Kunstakademiestudenten wächst sich zu einer uneingestandenen Dreiecksgeschichte aus, die auf der Brenner-Autobahn zu einem unrühmlichen Abschluss kommt. Ein Krankenpfleger setzt sich mit dem Geld eines Patienten nach Asien ab und endet in der Polizeistation eines japanischen Fischerdorfs. Ein Mittdreißiger und ein verzogener Halbstarker unterhalten sich auf einem einsamen Balkon über den Kosmos. – Die Verlorenheit von Herrndorfs Figuren ist groß, und die erzähltechnische Raffinesse sowie der Unterhaltungswert seines Buches sind es auch. „Nicht realistisch, sondern gegenständlich, gläsern und geheimnisvoll, komisch und unheimlich, mitreißend und abstoßend … Ein kurzes langes Buch voller nie nachlassender Spannung." (Gustav Seibt)

Wolfgang Herrndorf - Csikk
2010 ​Berlin. Maik Klingenberg, a tizennégy éves kamasz éli az ilyen korú srácok unalmas mindennapjait. Egy berlini gimnázium tanulója, családi élete a megszokottan zűrös: anyja alkoholista, a csőd előtt álló ingatlanos apja szeretőt tart, Maik reménytelenül szerelmes Tatjana nevű szerb származású osztálytársnőjébe. Magányos, érzékeny, okos, szentimentális, ám a gyakorlati életben tökéletesen tapasztalatlan és kissé gyáva. Eljön a vakáció ideje, de Maik nem mehet nyaralni, két hétre egyedül marad a város szélén álló nagy házban, anyja újabb elvonókúrán, apja a titkárnőjével vidéken „dolgozik”. Ekkor jelenik meg a ház előtt egy lopott autóval Csikk becenevű osztálytársa, aki eredetileg az Andrej Csicsacsov nevet viseli. A két srác gyorsan összebarátkozik, és a meglovasított trogya Ladával, nagyjából tisztán az unalom leküzdése ellen, elindulnak a nagy utazásra, Csikk rokonaihoz, Havasalföldre. Hogy nem jutnak el oda, az természetes… A regény, amolyan kettős nevelődési regény, másrészt epikus road movie, a Kelet-Németországon át vezető kalandozás története, Maik egyes szám első személyű narrációjában előadva. A német kritika előszeretettel nevezte az új Zabhegyezőnek a regényt, nem egészen alaptalanul. Kamaszromantika, tapasztalatlan gyerekek kalandjai, az otthontalanság érzése a felnőttek világában, mint Salinger egykori sikerkönyvében. Kallódó fiatalok a szellemesen és ötletesen bonyolított cselekményben, könnyű kézzel, de nem felületesen megírva.

Wolfgang Herrndorf - Tschick
Mutter ​in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Assi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.

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