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Franz Grillparzer könyvei a rukkolán


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Franz Grillparzer - Medea
Medea. ​Bist du zu Ende? Sklave. Gleich, Gebieterin! (Gora tritt aus dem Zelte und bleibt in der Entfernung stehen.) Medea. Zuerst den Schleier und den Stab der Göttin; Ich werd euch nicht mehr brauchen, ruhet hier. Die Zeit der Nacht, der Zauber ist vorbei Und was geschieht, ob Schlimmes oder Gutes, Es muß geschehn am offnen Strahl des Lichts. Dann dies Gefäß: geheime Flammen birgt's, Die den verzehren, der's unkundig öffnet; Dies andere, gefüllt mit gähem Tod; Hinweg ihr aus des heitern Lebens Nähe! Noch manches Kraut, manch dunkel-kräft'ger Stein, Der ihr entsprangt, der Erde geb ich euch.

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Franz Grillparzer - Libussa
Offner ​Platz im Walde. Rechts im Vorgrunde eine Hütte. Daneben brennt ein Feuer. Primislaus (an der Tür der Hütte horchend). Bist du schon fertig? Libussa (von innen). Nein. Primislaus (nach vorn kommend). Ihr Götter! Ist es denn wahr? und ist es wirklich so? Daß ich im Walde ging, längshin am Gießbach, Und nun ein Schrei in meine Ohren fällt, Und eines Weibes leuchtende Gewande, Vom Strudel fortgerafft, die Nacht durchblinken. Ich eile hin und fasse sie, und trage Die süße Beute, laue Tropfen regnend, Hierher; und sie erholt sich, und ich löse Die goldnen Schuhe selbst ihr von den Füßen, Und breit ins Gras den schwergesognen Schleier, Und meine Hütt' empfängt den teuern Gast. Glückselige, ihr meiner Schwester Kleider, Die sie getragen und mir sterbend ließ, Ihr werdet dieser Hohen Leib umhüllen, Und näher sie mir zaubern, die so fern.

Franz Grillparzer - Des ​Meeres und der Liebe Wellen
Wer ​weiß, ob eine andre mir so nütz'? Dir Amor sei der zweite meiner Kränze. Bist du der Göttin Sohn, und ich ihr Kind, Sind wir verwandt; und redliche Geschwister Beschädigen sich nicht und halten Ruh'. So sei's mit uns, und ehren will ich dich, Wie man verehrt, was man auch nicht erkennt. Nun noch die Blumen auf den Estrich.—Doch Wie liegt nur das Geräte rings am Boden? Der Sprengkrug und der Wedel, Bast und Binden. Saumsel'ge Dienerinnen dieses Hauses Euch stand es zu. Übt so ihr eure Pflicht? Lieg immer denn, und gib ein kundbar Zeugnis— Und doch, es martert mein erglühend Auge. Fort, Niedriges, und laß mich dich nicht schaun.

Franz Grillparzer - Sappho ​(német)
Freie ​Gegend. Im Hintergrunde das Meer, dessen flaches Ufer sich gegen die linke Seite zu in felsichten Abstufungen emporhebt. Hart am Ufer ein Altar der Aphrodite. Rechts im Vorgrunde der Eingang einer Grotte mit Gestraeuch und Eppich umwachsen; weiter zurueck das Ende eines Saeulenganges mit Stufen, zu Sapphos Wohnung fuehrend. Auf der linken Seite des Vorgrundes ein hohes Rosengebuesch mit einer Rasenbank davor. Erster Auftritt Zimbeln und Floeten und verworrener Volkszuruf in der Ferne. Rhamnes stuerzt herein. Rhamnes. Auf, auf vom weichen Schlaf! Sie kommt, sie naht! O dass doch nur die Wuensche Fluegel haben Und traeg der Fuss, indes das Herz lebendig. Heraus ihr faulen Maedchen! Zoegert ihr? Der trifft euch nicht, der Jugend vorschnell nennt.

Franz Grillparzer - Der ​arme Spielmann
An ​diesem Tage feiert die mit dem Augarten, der Leopoldstadt, dem Prater in ununterbrochener Lustreihe zusammenhaengende Brigittenau ihre Kirchweihe. Von Brigittenkirchtag zu Brigittenkirchtag zaehlt seine guten Tage das arbeitende Volk. Lange erwartet, erscheint endlich das saturnalische Fest. Da entsteht Aufruhr in der gutmuetig ruhigen Stadt. Eine wogende Menge erfuellt die Strassen. Geraeusch von Fusstritten, Gemurmel von Sprechenden, das hie und da ein lauter Ausruf durchzuckt. Der Unterschied der Staende ist verschwunden; Buerger und Soldat teilt die Bewegung. An den Toren der Stadt waechst der Drang. Genommen, verloren und wiedergenommen, ist endlich der Ausgang erkaempft. Aber die Donaubruecke bietet neue Schwierigkeiten. Auch hier siegreich, ziehen endlich zwei Stroeme, die alte Donau und die geschwollnere Woge des Volks, sich kreuzend quer unter- und uebereinander, die Donau ihrem alten Flussbette nach, der Strom des Volkes, der Eindaemmung der Bruecke entnommen, ein weiter, tosender See, sich ergiessend in alles deckender Ueberschwemmung. Ein neu Hinzugekommener faende die Zeichen bedenklich. Es ist aber der Aufruhr der Freude, die Losgebundenheit der Lust.

Franz Grillparzer - König ​Ottokars Glück und Ende
Im ​Schlosse zu Prag. Vorzimmer der Koenigin. Rechts und links Seitentueren, deren erstere zu den innern Gemaechern fuehrt. Vor derselben, Wache haltend, Seyfried von Merenberg, auf seine Partisane gestuetzt. Frau Elisabeth mit einer andern Kammerfrau tritt aus dem Zimmer der Koenigin. Elisabeth. Lauf, Barbara! lauf schnell nach Meister Niklas! Die Koenigin scheint wohl, doch trau ich nicht. (Ein Diener ist gekommen.) Elisabeth. Hast du den Balsam? Gut, gib her, mein Freund! O ungluecksel'ger Tag! O arme Frau! (Der alte Merenberg kommt.) Merenberg. Wie geht's der Koenigin? Elisabeth. Verwunderlich! Doch tut sie sich Gewalt, das sieht man wohl.

Franz Grillparzer - Die ​Jüdin von Toledo
Im ​koeniglichen Garten zu Toledo. Isaak, Rahel und Esther kommen. Isaak. Bleib zurueck, geh nicht in Garten! Weisst du nicht, es ist verboten? Wenn der Koenig hier lustwandelt, Darf kein Jued'—Gott wird sie richten!— Darf kein Jued' den Ort betreten. Rahel (singt). La, la, la, la. Isaak. Hoerst du nicht denn? Rahel. Ei, wohl hoer ich.

Franz Grillparzer - Die ​Argonauten
(Kolchis.—Wilde ​Gegend mit Felsen und Bäumen. Im Hintergrunde ein halbverfallener Turm, aus dessen obersten Stockwerke ein schwaches Licht flimmert. Weiter zurück die Aussicht aufs Meer. Finstere Nacht.) (Kolchis.—Wilde Gegend mit Felsen und Bäumen. Im Hintergrunde ein halbverfallener Turm, aus dessen obersten Stockwerke ein schwaches Licht flimmert. Weiter zurück die Aussicht aufs Meer. Finstere Nacht.) Absyrtus (hinter der Szene). Dorther schimmert das Licht!—Komm hierher Vater!— Ich bahne dir den Weg!—Noch diesen Stein!— So!— (Auftretend und mit dem Schwert nach allen Seiten ins Gebüsch hauend.) Aus dem Wege unnützes Pack! Vater, mein Schwert macht klare Bahn! Aietes (tritt auf, den Helm auf dem Kopfe, ganz in einen dunkeln Mantel gehüllt.)

Franz Grillparzer - Weh ​dem, der lügt
Die ​Geschichte spielt am Hofe des fränkischen Bischofs Gregor und in der Burg des germanischen Grafen Kattwald zur Zeit der Christianisierung in Deutschland ( etwa 9. Jahrhundert).

Franz Grillparzer - Ein ​treuer Diener seines Herrn
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Franz Grillparzer - Ein ​Bruderzwist in Habsburg
Auszug: ​...wisst nicht edler Herzog. Der Kaiser drohten mit geschwungnem Dolch, Wenn jemand nur ihn anzusprechen wagte. Rudolf. Nun wohl, Ihr habt das Zuenglein an der Waage, Das ich mit Sorge hielt im Gleichgewicht, Ihr habt es rohen Draengens angestossen, Es schwankt und blut'ge Todeslose fallen Aus beiden Schalen auf die bange Welt. Leiht mir nicht Eure Schuld; wenn's etwa Schuld nicht, Dass ich vertraut, und nur ein Mensch, kein Gott. Ruft mir den Kanzler! Rumpf. Herr, er ist schon hier Und spricht im span'schen Saale zu den Staenden. Rudolf. Die Staende, wie? Rumpf. Die gleicherweise erschienen Von des Geruechtes Stimmen aufgeregt. (Zu Herzog Julius.) O Herr, o Herr! Wir wissen's erst seit jetzt: Des Herrn Erzherzoges Mathias Gnaden Sind insgeheim von Bruenn verrueckt nach Tabor, Von wo sie nun durch Meuterer verstaerkt Mit Heeresmacht heranziehn gegen Prag. Die Stadt ist in Bewegung, Manifeste Sind angeschlagen an den Strassenecken, Die von des Kaisers Hoheit ehrfurchtlos- Rudolf. Ich weiss den Inhalt dieser Manifeste: Dass ich, ein alter Mann, an Willen schwach Entziehe mich dem Reich und seinen Sorgen; Indes mich das Gespenst der blut'gen Zukunft Verfolgt bis in mein innerstes Gemach, Und, nachts empor auf meinem Lager sitzend, Der Trommel Ruf, des Schlachtenlaerms Getos Mir wachend schlaegt ans Ohr, den Traum ergaenzend. Dazu noch das Bewusstsein, dass im Handeln, Ob so nun oder so, der Zuendstoff liegt, Der diese Mine donnernd sprengt gen Himmel. Ihr habt gehandelt, wohl! das Tor geht auf Und eine grasse Zeit haelt ihren Einzug. Was wollen sie die Staende? Weiss man es? Rumpf. Sie tragen eine Handfest vor sich her, Von Pergament gerollt, auf einem Kissen. Rudolf. Es ist der Majestaetsbrief, den sie frueher Mir vorgelegt, doch damals ich zurueckwies, Berechtigung zusichernd ihrem Glauben. (Bitter.) Die Zeit scheint ihnen guenstig zum Vertrag. (Die Muetze abziehend, heftig.) Allmaecht'ger Gott, der du mich eingesetzt, Zu wahren deiner Ehre und der...

Franz Grillparzer - Das ​Kloster bei Sendomir
Die ​Strahlen der untergehenden Sonne vergoldeten die Abhänge eines der reizendsten Täler der Woiwodschaft Sendomir. Wie zum Scheidekuß ruhten sie auf den Mauern des an der Ostseite fensterreich und wohnlich prangenden Klosters, als eben zwei Reiter, von wenigen Dienern begleitet, den Saum der gegenüberliegenden Hügelkette erreichten, und, von der Vesperglocke gemahnt, nach kurzem, betrachtendem Verweilen, ihre Pferde in schärfern Trott setzten, taleinwärts, dem Kloster zu. Die Kleidung der späten Gäste bezeichnete die Fremden. Breitgedrückte, befiederte Hüte, das Elenkoller vom dunklen Brustharnisch gedrückt, die straffanliegenden Unterkleider und hohen Stulpstiefeln erlaubten nicht, sie für eingeborne Polen zu halten. Und so war es auch. Als Boten des deutschen Kaisers zogen sie, selbst Deutsche, an den Hof des kriegerischen Johann Sobiesky, und, vom Abend überrascht, suchten sie Nachtlager in dem vor ihnen liegenden Kloster.

Franz Grillparzer - Der ​Traum ein Leben
Mirza ​(kommt aus der Hütte). Horch! War das nicht Hörnerschall? Ja, er ist's! Er kommt! Er naht! Doch so spät erst!—Warte, Wilder, Du sollst mir's fürwahr entgelten! Unerbittlich will ich sein, Schmollen will ich, zürnen, schelten, Und nur spät—erst spät verzeihn. Ja, verzeihn! Das ist es eben, Darin liegt das Maß des Unglücks. Oh, man sollte grollen können, Grollen, so wie andre fehlen, Lang und unabänderlich, Daß Verzeihung Preis der Beßrung Und nicht Lohn des Fehlers schiene. Denn es ist fürwahr nicht billig, Daß die Strafe der Beleid'gung Nicht einmal so lange währe, Ach, als der Beleid'gung Schmerz. Könnt' ich trotzig sein, wie er, Oh, ich weiß, er wäre milder. Doch wo bleibt er? Dort herüber Schien des Hornes Ton zu kommen.

Franz Grillparzer - Der ​Gastfreund
Kolchis. ​(Wilde Gegend mit Felsen und Bäumen, im Hintergrunde das Meer. Am Gestade desselben ein Altar, von unbehauenen Steinen zusammengefügt, auf dem die kolossale Bildsäule eines nackten, bärtigen Mannes steht, der in seiner Rechten eine Keule, um die Schultern ein Widderfell trägt. Links an den Szenen des Mittelgrundes der Eingang eines Hauses mit Stufen und rohen Säulen. Tagesanbruch.) Medea, Gora, Peritta, Gefolge von Jungfrauen. (Beim Aufziehen des Vorhanges steht Medea im Vorgrunde mit dem Bogen in der Hand in der Stellung einer, die eben den Pfeil abgeschossen. An den Stufen des Altars liegt ein, von einem Pfeile durchbohrtes Reh.)

Franz Grillparzer - Das ​goldene Vliess
Gora ​(zum Altar tretend). Darimba, mächtige Göttin Menschenerhalterin, Menschentöterin Die den Wein du gibst und des Halmes Frucht Gibst des Weidwerks herzerfreuende Spende Und des Todfeinds Blut: Darimba, reine, magdliche Tochter des Himmels, Höre mich!

Franz Grillparzer - Die ​Ahnfrau
Ghe ​Halle. Im Hintergrunde zwei Türen. An beiden Seitenwänden, links und rechts, ebenfalls eine Türe. An einer Kulisse des Vorgrundes hängt ein verrosteter Dolch in seiner Scheide. Später Winterabend. Licht auf dem Tische. Graf Borotin. Berta. Der Graf (am Tische sitzend und auf einen Brief hinstarrend, den er in beiden Händen hält). Nun Wohlan, was muß geschehe! Fallen seh ich Zweig' auf Zweige, Kaum noch hält der morsche Stamm. Noch ein Schlag, so fällt auch dieser Und im Staube liegt die Eiche, Die die reichen Segensäste Weit gebreitet rings umher. Die Jahrhunderte gesehen Werden, wachsen und vergehen, Wird vergehen so wie sie; Keine Spur wird übrigbleiben; Was die Väter auch getan, Wie gerungen, wie gestrebt, Kaum daß fünfzig Jahr' verfließen Wird kein Enkel mehr es wissen Daß ein Borotin gelebt! Berta (am Fenster). Eine grause Nacht, mein Vater! Kalt und dunkel wie das Grab. Losgerißne Winde wimmern Durch die Luft, gleich Nachtgespenstern; Schnee soweit das Auge trägt, Auf den Hügeln, auf den Bergen, Auf den Bäumen, auf den Feldern, Wie ein Toter liegt die Erde In des Winters Leichentuch; Und der Himmel, sternelos, Starrt aus leeren Augenhöhlen In das ungeheure Grab Schwarz herab!otisc

Franz Grillparzer - Szapphó
A ​drámában Grillparzer Szapphó (i. e. 628–568) rejtélyes életéről szőtt legendák egyikét használja fel: már az i. e. IV. századtól elterjedt róla, hogy idősebb korában az ifjú Phaon iránti reménytelen szerelme miatt a leukaszi szirtről a tengerbe vetette magát. (Mások úgy tudták, hogy művészeti kört vezetett gazdag leányoknak Lesbos szigetén, ahol a tanítványaihoz gyengéd szálak fűzték...) Akárhogy is volt, tény: Szapphó a görögség legőszintébb lírikusa, aki leplezetlenül beszél kínzó érzéséről, a szerelemről. S mint az érzelmek jogaiért perlő egyéniség, nyilvánvalóan ihletője lett a Lope de Vega, s Calderon műveiből tanuló, Goethétől eltávolodó, s inkább Schiller pátoszával rokonszenvező, a biedermeier és a romantika határán álló Grillparzernek

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