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Jenny Erpenbeck könyvei a rukkolán


Jenny Erpenbeck - Megy, ​ment, elment
Hogyan ​tudjuk elviselni az idő múlását, ha a hazánkból elmenekülve, egy idegen ország, számunkra idegen kultúrájában tétlenségre vagyunk kárhoztatva? Hogyan küzdjünk meg az állandó bizonytalanság érzésével, hogy az otthonunkba már nem mehetünk vissza, de ahova menekültünk, ott se biztos, hogy maradhatunk? Hogy sehol nem tudunk berendezkedni, állandó vándorlásra ítéltettünk? Richard, a nyugalmazott professzor a berlini Oranienplatzon tábort ütő észak-afrikai menekültek láttán döbben rá ezekre a kérdésekre, s próbál apránként segíteni ezeken a kilátástalan helyzetbe jutott embereken – a maga eszközeivel. Jenny Erpenbeck a maga művészi eszközeivel mesél odafigyelésről és félrenézésről, űzöttségről és bizonytalanságról, láthatóvá és láthatatlanná válásról. Kevés ennél aktuálisabb téma létezik napjaink Európájában.

Jenny Erpenbeck - Gehen, ​ging, gegangen
Wie ​erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist. Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

Jenny Erpenbeck - Heimsuchung
Heimsuchung ​reicht tief in die deutsche Vergangenheit. Eine literarische Spurensuche von stupender Wucht Ein Haus an einem märkischen See ist das Zentrum, fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale von den Zwanzigerjahren bis heute ranken sich darum. Das Haus und seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Alle zusammen bilden eine Art kollektives literarisches Gedächtnis des letzten Jahrhunderts, geformt in einer Literatur, die nicht nur großartige Sätze und Bilder zu bieten hat, sondern die auch Wunden reißt, verstört, beglückt, verunsichert und versöhnt. Worin das Geheimnis dieser Geschichten besteht, woraus sich ihr Glanz, ihre Wucht- und ihre eminente Dramatik entfalten, ist schwer zu sagen. Sicher aber ist eins: Mit diesem Buch ist Jenny Erpenbeck ihr Meisterstück gelungen. »Immer, wenn Jenny Erpenbeck ihren scharfen Blick auf die Dinge richtet, verändern sie sich blitzartig. Die Oberfläche schmilzt. Darunter kommt zum Vorschein, was als subkutane Irritation die Figuren bewegt.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Jenny Erpenbeck - The ​End of Days
From ​one of the most daring voices in European fiction, this is a story of the twentieth century traced through the various possible lives of one woman. She is a baby who barely survives beyond her first breath, and suffocates in the cradle. Or perhaps not? She lives to become as an adult and dies beloved. Or dies betrayed. Or perhaps not? Her memory is honoured. Or she is forgotten by everyone. Moving from a small Galician town at the turn of the century, through pre-war Vienna and Stalin's Moscow to present-day Berlin, Jenny Erpenbeck homes in on the moments when life follows a particular branch and 'fate' suddenly emerges from the sly interplay between history, character and pure chance. Fully alive with ambition and ideas, The End of Days is a novel that pulls apart the threads of destiny and allows us to see the present and the past anew.

Jenny Erpenbeck - Wörterbuch
"Ihr ​Vater habe ihr die Wahrheit erzählt, sagt sie zu Anna. Sie wisse jetzt alles. So, sagt Anna. Und, sagt sie, sie liebe die Wahrheit." Freilich ist diese Wahrheit eine, die nicht leicht zu lieben ist - denn das Mädchen wächst zwar wohlbehütet in einer Stadt auf, die aber wird immer freud- und lebloser, je länger die Zeit fortschreitet. Während das Mädchen Klavier spielt oder sich mit ihrer Freundin Anna unterhält, platzen draußen Reifen, die auch als Schüsse interpretiert werden können. Und während es mit ihrer Amme die Standbilder einer Heiligen aufsucht, verschwinden Bekannte und Freunde, und in den Statuen, die bald die immer leerer werdenden öffentlichen Plätze beherrschen, erkennt es die Freunde ihres Vaters. Je älter es wird, desto fester muß es die Augen verschließen, um nicht mitzubekommen, welcher Art die harte Arbeit ist, die ihr wahrheitsliebender Vater hinter den undurchdringlichen Mauern des Staatsgefängnisses verrichtet. Sie merkt, daß sich viele Geheimnisse um ihr Leben ranken. Und sie ahnt, daß sie keines der Geheimnisse wirklich kennen will. Jenny Erpenbeck gelingt ein sprachlicher Balanceakt, in dem sich Grauen und Schönheit - nur durch eine hauchdünne Naht getrennt - aneinanderschmiegen und in dem selbst das Ungesagte eine sprachliche Wucht sondergleichen erhält.

Jenny Erpenbeck - A ​lelenc
Az ​elsőkötetes fiatal szerző könyve Németországban bestsellerré vált. A regény egy gyermekotthon legalantasabb, mindenki által megvetett lakójáról szól, a beilleszkedni próbáló lelencről.

Jenny Erpenbeck - Aller ​Tage Abend
Wie ​lang wird das Leben des Kindes sein, das gerade geboren wird? Wer sind wir, wenn uns die Stunde schlägt? Wer wird um uns trauern? Jenny Erpenbeck nimmt uns mit auf ihrer Reise durch die vielen Leben, die in einem Leben enthalten sein können. Sie wirft einen scharfen Blick auf die Verzweigungen, an denen sich Grundlegendes entscheidet. Die Hauptfigur ihres Romans stirbt als Kind. Oder doch nicht? Stirbt als Liebende. Oder doch nicht? Stirbt als Verratene. Als Hochgeehrte. Als von allen Vergessene. Oder doch nicht? Lebendig erzählt Erpenbeck, wie sich, was wir "Schicksal" nennen, als ein unfassbares Zusammenspiel von Kultur- und Zeitgeschichte, von familiären und persönlichen Verstrickungen erweist. Der Zufall aber sitzt bei alldem "in seiner eisernen Stube und rechnet".

Jenny Erpenbeck - Tand
Als ​die junge Regisseurin Jenny Erpenbeck 1999 mit "Geschichte vom alten Kind" ihren ersten Roman vorlegte, ging ein Raunen durch die Feuilletons. Wie schon in diesem furiosen Debüt, ausgezeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis, zeigt sich die Autorin auch in ihren Geschichten als Meisterin literarischer Verdichtung. Jenny Erpenbeck erschafft eine verblüffend vielschichtige Prosa, sprachlich präzise und von großer Tiefenschärfe. Ob sie in der Titelgeschichte Szenen aus dem Leben ihrer alternden Großmutter erzählt oder in der preisgekrönten Erzählung "Sibirien" eine aus dem Krieg heimkehrende Frau ihren Mann von der Geliebten zurückerobert - und ihn damit endgültig verliert: Immer sind es die Menschen und ihre komplexen Beziehungen, die im Mittelpunkt stehen.

Jenny Erpenbeck - Otthon
Van ​egy tó Brandenburgban, Frankfurt an der Oder és Berlin között. Van egy erdő és egy tóparti ház, amelynek egymást váltják a tulajdonosai: a nagygazda és annak négy leánya, az építészmérnök és gyermektelen felesége, a zsidó posztógyáros és családja, a szovjet emigrációból hazatért írónő, a Kelet-Poroszországból elmenekült nagymama, az NDK-s bérlők, a gyermekkori barát és a jogosulatlan birtokhasználó, vagyis az írónő unokája - az ő történetüket beszéli el Jenny Erpenbeck poétikusan tömör stílusban. A regény alaptémája a ház és környéke, állandó alakja a semmiből jövő és semmibe tűnő kertész, aki gondozza a kertet és a házat, majd végül tehetetlenül nézi a pusztulását. A zenei komponálású könyvben váltakozva hangzik fel a kertész alapszólama a ház lakóinak szólamaival, ő az, aki mindent lát, aki mindent összeköt. Jóllehet egyetlen szót sem szól, mégis olyan, mintha ő mesélné el a német múlt traumáit átélő, egymást követő lakók összefonódó történetét.

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