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Der ​kleine Ben hat nichts Kindliches an sich. Er ist mehr ein bösartiger Troll als ein menschliches Wesen, und wie ein finsteres Verhängnis bricht er über die Familienidylle Harriets und Davids herein.
“Das fünfte Kind” ist eine eindringliche Parabel auf das Abgründige und Dunkle im Menschen und auf die Kraft unerschütterlicher Liebe.Ben, das fünfte Kind der Lovatts, war ein aggressiver, destruktiver Junge. Seine Mutter versuchte seine tyrannische Wut zu bändigen, doch am Ende stand die Zerstörung der Familie, und Ben zog mit einer Gruppe gewalttätiger Jugendlicher hinaus in die Welt. Nun ist Ben erwachsen geworden. Während seiner Kindheit schien Ben die Verkörperung des Bösen schlechthin zu sein, ein Junge, der die Normen und Vorstellungen seiner Umgebung sprengte und sie zugleich in Frage stellte. Doris Lessing hat mit dieser Geschichte mehr erzählt als das Unglück einer einzelnen Familie: Es war eine Parabel auf das brisante Verhältnis von Normalität und Fremdheit und auf das Schicksal des Glücks in einer unglücklichen Gesellschaft. Der erwachsene Ben Lovatt, allein und unfähig, auf sich gestellt sein Leben zu bewältigen, ist ein hoch explosives Bündel aus ungestillten Bedürfnissen und Frustrationen. Er fühlt sich orientierungslos und hasst die Menschen, obwohl er Nähe sucht. Bens Verhalten lässt sich schwer einordnen, er steht innerhalb einer werteorientierten Gesellschaft im Abseits. Sein Außenseitertum wird jedoch von wenig skrupulösen Geschäftsleuten schamlos ausgenutzt, denn seine kindliche Gier macht ihn angreifbar und zugleich verletzlich. Doris Lessing erzählt auch in ihrem neuen Roman wieder unprätentiös und schnörkellos vom Abgründigen im Menschen, von der Sehnsucht nach Anerkennung und einer großen Einsamkeit.

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